Gruppe 3-5 Jahre:

Übungsspiel:

Nachmachen

Die Kinder stellen sich im Kreis auf und jedes Kind macht

einmal eine Bewegung vor, welche die anderen Kinder nachmachen sollen. 

Warum ich das Spiel gewählt habe und zu erwartende Resultate:

Die Kinder lernen Bewegungen nachzuahmen. Dadurch wird die Körperkontrolle (muss ich den rechten Arm nehmen oder den linken Fuß?) geschult. Außerdem müssen sie selber

Positionen vorgeben, wodurch ihre eigene Kreativität angesprochen wird. Ein Kreisspiel ist für die noch sehr jungen Kinder sinnvoll, da alle Kinder beteiligt sind und ihren Spaß haben, dadurch entsteht kein heilloses Chaos.

kreisspiele

Symbolspiele und der Froschkönig

Maus, versteck dich

Spielbeschreibung

Die Gruppe breitet ein Schwungtuch aus. Der Spielleiter ernennt einen Teilnehmer zur Maus und einen weiteren zur Katze. Die Maus kriecht unter das Schwungtuch, die Katze läuft auf dem Schwungtuch. Aufgabe der Katze ist es die Maus zu fangen.

Warum ich das Spiel gewählt habe und zu erwartende Resultate:

Auch hier ist die ganze Gruppe gleichzeitig beteiligt am Spiel.

Das Kind lernt hier zu beobachten, sich geschickt zu verhalten, sich auf eine Sache zu konzentrieren, zu kooperieren, zu hören und schnell zu reagieren.

Gruppe 5-8 Jahre:

Regelspiel

Froschkönig

Zwei Kinder umfassen ihre Knöchel und hocken  sich in „Froschhaltung“ gegenüber. Jetzt geht’s darum, sich gegenseitig umzuschubsen- ohne die Hände zu benutzen. Die Hände bleiben an den  Knöcheln. Der Gewinner nimmt es im Zweikampf mit dem nächsten Kind auf, bis der „Froschkönig“ feststeht.

Warum ich das Spiel gewählt habe und zu erwartende Resultate:

Regelspiele liefern Lernerfahrung und eröffnet dem Kind auch in anderen Lebensbereichen Kompetenzen wie Regeln zu akzeptieren und eventuell entstehende Konflikte zu bewältigen. Hier geht es zudem um das Verstehen, Einhalten und Umsetzen von Regeln. 

Schatzsuche und Abenteuer

Gruppe 9-12 Jahre:

Regelspiel

Schatzsuche

Die Kinder werden in Gruppen eingeteilt. 

Die Elter/Betreuer oder Oma und Opa verstecken so viele Schätze wie Gruppen da sind und zwar an verschiedenen Orten.

Jede Gruppe bekommt somit seinen eigenen Schatz und seine eigenen Hinweise. Der Vorteil ist, dass die Gruppen sich nicht gegenseitig behindern.

Für die Suche erhalten die Mitspieler eine Karte auf der alles was sie wissen müssen eingetragen ist. Das kann so sein, dass es einfach eine grobe Landkarte ist, wo der Weg eingezeichnet wurde oder es kann auch eine Beschreibung in Textform sein, wie z.B. 

1. Geht 10 Schritte nach Norden

2. Dreht euch dann um 90° nach links

3. Geht bis ihr auf einen großen Baum trefft.

4. Von dem Baum aus geht ihr 20 Schritte in Richtung See

5. usw.

Gut ist es, wenn die Anweisungen eindeutig sind. So ist z.B. die Anweisung die Mitspieler in einem Wald auf einen Baum zulaufen zu lassen ist nicht unbedingt eindeutig.

Jede Gruppe gewinnt für sich selbst, sobald sie den Schatz gefunden hat.

Warum ich das Spiel gewählt habe und zu erwartende Resultate:

Auch hier geht es um das Einhalten von Regeln, Kreativität ist gefragt, sie lernen im Team zu arbeiten und aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Spiele, Schnitzeljagt

Schnitzeljagd

Regelspiel

Schnitzeljagd

Die Kinder werden in zwei Gruppen aufgeteilt.

Die erste Gruppe geht los und legt Spuren. Das können auf den Boden gemalte Pfeile sein, Bänder, die in Bäumen hängen, angeordnete Steine, Äste als Pfeile gelegt oder ähnliches.

Nach einer bestimmten Zeit folgt die zweite Gruppe den Spuren der ersten Gruppe.

Die Erste Gruppe darf natürlich auch falsche Spuren legen, es muss allerdings auch immer eine echte Spur gelegt sein!!!

Das Ziel des Spiel ist es den richtigen Weg zu finden und eventuell die erste Gruppe einzuholen.

Es ist ratsam bei jeder Gruppe einen Betreuer/Erwachsenen zu haben, der sich in der Gegend auskennt.

Um das Spiel noch spannender zu machen, kann sich die erste Gruppe noch Aufgaben für die zweite Gruppe ausdenken, die auf kleine Kärtchen geschrieben ebenfalls an der Strecke hinterlassen werden. Die Kärtchen werden von der zweiten Gruppe eingesammelt.

Sollte die zweite Gruppe die erste Gruppe nicht einfangen, treffen sich beide Gruppen an einem bestimmten Zielpunkt, den die Betreuer/Mama oder Papa zuvor ausgemacht haben.

Wenn die erste Runde vorbei ist, werden die Gruppen getauscht und der Jäger wird zum Gejagten.

Warum ich das Spiel gewählt habe und zu erwartende Resultate:

Auch hier  geht es auch  um das Einhalten von Regeln, die Kreativität und sie lernen im Team zu arbeiten und aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Kinder auf der konkretoperatorischen Stufe sind ca. 7,8-11,12 Jahre alt. Sie haben bereits ein bildhaftes Gedächtnis und eine Vorstellung zu konkreten Objekten entwickelt. Sie versuchen jedoch noch Aufgaben durch Ausprobieren  und Knobeln zu lösen. Sie können noch nicht alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, da ihre Überlegungen noch unvollständig sind.

Kinder der formaloperatorischen Stufe können abstrakter  denken und  alle Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Sie können logische Schlussfolgerungen ziehen und sind in der Lage Dinge hypothetisch in Betracht zu ziehen. Das Denken „Wenn… dann“ oder „was wäre wenn…“ tritt für diese Kinder immer mehr in den Vordergrund. Die Kinder sind in der Lage Kausalzusammenhänge zu sehen.

Streichholzrätsel    Entferne 4 Streichhölzer, damit 2 gleich große Quadrate bleiben. 

Spiele

Kinder auf der konkretoperatorischen Stufe, werden das Rätsel mit Knobeln und ausprobieren angehen. Sie werden wahrscheinlich zu der richtigen Lösung kommen.

Kinder auf der formaloperatorischen Stufe werden mit Logik und Bachdenken an die Aufgabe gehen und das Rätsel lösen.

 Zahlenreihe

Setze die Zahlenreihe fort

1 3 4 7 5 9 6 11 7 13 8

Kinder der konkretoperatorischen Stufe werden wieder versuchen durch Knobeln und Ausprobieren die Zahlenreihe zu lösen und dabei die logische Folge nicht erkennen. Kinder der formaloperatotischen Stufe werden  jedoch durch Logik, Nachdenken und Rechnen zu dem Ergebnis kommen.

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Wampel ist ein treuer Freund und kann sehr gut spielen!

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Rätsel für Kinder

Kevin ist 5 Jahre alt, Lara ist 7 Jahre alt. Zusammen sind sie 12 Jahre. Wieviel Jahre war Lara, als sie doppelt so alt war wie Kevin?

Lösungsansatz der Kinder auf der konkretoperatorischen Stufe. Die Kinder werden knobeln und ausprobieren und dann wahrscheinlich auf die richtige Lösung stoßen.

Die Kinder auf der formaloperatorischen Stufe werden durch Logik und Nachdenken und Rechnen auf die richtige Lösung kommen.

„Einstein Rätsel“

Das sogenannte „Einstein Rätsel“ werden Kinder auf der konkretoperatorischen Stufe gar nicht lösen können, die auf der formaloperatorischen Stufe werden durch Logik, Nachdenken und dem Ausschlussverfahren auf die Lösung kommen können.

 „Gläsertausch“

Fülle ein Glas randvoll mit Wasser, das andere randvoll mit Öl? Fülle das Wasser in das Ölglas und das Öl in das Wasserglas, ohne etwas an Öl oder Wasser zu verlieren? Wird es funktionieren?

Die Kinder auf der konretoperatorischen Stufe werden den Versuch machen und es wird wahrscheinlich alles oder einiges daneben gehen. Da sie nicht weiter darüber nachdenken können worauf hier zu achten ist.

Ein Kind auf der formatoperatorischen Stufe wird wissen, dass Öl auf Wasser schwimmt und zur Lösung kommen. Es wird das Ölglas auf den Boden stellen und entweder sehr schnell das Wasserglas umdrehen und über das Ölglas stellen oder es wird sich beispielsweise ein Stück Pappe nehmen, diese auf das Wasserglas legen. Das Wasserglas ganz genau  mit der Pappe auf das Ölglas stellen und die Pappe wegziehen. Die Gläser sind nun miteinander verbunden und das Wasser sinkt auf den Boden.

Lachgang

Beschreibung des Spieles:

Die Mannschaften stehen sich in zwei Reihen gegenüber und bilden so eine Gasse zwischen ihnen. Der Abstand sollte in Reichweite der gegenüberstehenden ausgestreckten Hände sein. Alle Kinder haben die Hände auf dem Rücken und ein Kind versucht durch den Gang zulaufen, ohne zu lachen. Die anderen Kinder geben sich aber alle Mühe mit Grimassen ihn zum Lachen zu bringen. Die Hände müssen aber auf dem Rücken bleiben und es darf nicht gesprochen werden. Wer es schafft wird mit Applaus überhäuft. Am Ende sagt das Kind seinen Namen, damit die Erzieherin und auch die Kinder untereinander schnell die Namen lernen.

Bei diesem Spiel müssen sich alle Kinder besonders diszipliniert verhalten. Sie müssen sich an Regeln halten 1. Sie müssen eine Gasse bilden und dort stehen bleiben, hier ist schon die erste Zusammenarbeit gefragt und 2. das Kind welches durch den Gang läuft, soll nicht lachen also auch diszipliniert sein.

Mögliche Schwierigkeiten: eines oder mehrere der Kinder passen sich nicht der Gruppe an. Sie bleiben nicht in der Reihe stehen oder ärgern das Kind, welches gerade durch die Gasse geht (stellt ihm ein Beinchen).

Lösungsvorschlag: Sie werden zunächst freundlich ermahnt, noch einmal aufgefordert ruhig zu sein und wenn es nicht funktioniert werden sie vom Spiel ausgeschlossen.

Hat alles gut geklappt, werden die Kinder für ihr Verhalten gelobt. Darüber freuen sich Kinder und strengen sich wahrscheinlich auch weiterhin an.

Stille Post

Beschreibung des Spieles:

Die Kinder stellen sich in einer Reihe auf. Das erste Kind flüstert dem nächsten Kind seinen Namen ins Ohr. Dieses Wort wird von Kind zu Kind weitergeflüstert, bis es am Ende der Reihe ankommt. Das letzte Kind in der Reihe trägt dann das Wort vor. Da am Ende meist Wortsalat herauskommt, sorgt es für großes Gelächter und das Kind nennt dann seinen wirklichen Namen. So wird das Spiel fortgesetzt bis jedes Kind einmal seinen Namen genannt hat.

Mögliche Schwierigkeiten: Auch hier ist wieder Disziplin gefragt. Die Kinder müssen sich ruhig verhalten, damit das Wort verstanden werden kann, sie müssen auf ihrem Platz stehen bleiben.

Lösungsvorschlag: Fällt ein Kind aus der Reihe, wird es freundlich ermahnt, erneut darauf hingewiesen, und wenn es nicht hört muss es eine Runde aussetzten.

Hat alles geklappt werden die Kinder für ihr Verhalten gelobt. Darüber freuen sich Kinder und strengen sich wahrscheinlich auch weiterhin an.

Schnurspiel

Beschreibung des Spieles:

Die erste Person hält ein Wollknäuel in der Hand. Sie hält den Anfang des Fadens in der Hand, nennt ihren Namen und stellt irgendeiner Person eine Frage und wirft ihr das Wollknäul zu. Diese Person fängt das Knäul auf nennt auch ihren Namen, beantwortet die Frage und stellt die nächste Frage an eine weitere Person und wirft ihr das Wollknäul zu. Am Ende entsteht ein Spinnennetz.

Begründung des Spieles: es ist eine angenehme Art sich Kennenzulernen. Niemand kann von dem Spiel ausgeschlossen werden.

Mögliche Schwierigkeiten: der ein oder andere Jugendliche macht sich über die Aussprache eines ausländischen Jugendlichen lustig. Lösungsvorschlag: In einem solchen Fall, sollte der oder die Jugendlichen darauf aufmerksam gemacht werden, und der Jugendgruppenleiter könnte die Frage stellen, wie es wäre, wenn dieser Jugendliche sich im Ausland befände und man über ihn lachen würde, wenn seine Sprache nicht perfekt wäre. Wahrscheinlich wird der Jugendliche sich einsichtig zeigen, denn immerhin ist dieses künstlerische Projekt freiwillig.

Hat alles ohne Schwierigkeiten geklappt, sollte der Gruppenleiter die neue Gruppe loben und ihnen sagen, dass er sich auf eine tolle Zusammenarbeit freut. Positive Rückmeldungen wirken oft Wunder und motivieren die jungen Menschen.

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Begrüßungsrituale

Beschreibung des Spieles:

Die Jugendlichen zeigen jeweils wie sie sich in ihrer Kultur begrüßen und sagen ihren Namen dazu. Beispiel: Der Inder begrüßt sich durch das Anlegen der Handflächen und hält sie vor den Körper, während er sich leicht vorbeugt. Der Spanier grüßt Frauen immer erst links und dann rechts auf die Wange mit einem Kuss, Männer werden mit einem Händeschütteln begrüßt. Der Deutsche mit einem Handschütteln usw.

Oder

Jeder Teilnehmer schreibt auf einen Zettel seinen Namen und ein Begrüßungsritual seines Landes. Dieses werden dann in einen Topf geworfen und werden von einem jeweils anderen Teilnehmer herausgezogen und er muss versuchen herauszufinden wer diesen Zettel geschrieben hat, anschließend begrüßen sich die zwei Teilnehmer dann auch diesem Begrüßungsritual entsprechend.

Begründung des Spieles: Es bringt Spaß und man lernt ganz nebenbei etwas über fremde Kulturen kennen. Es wird schon gleich zu Beginn klar, dass es Unterschiede in den Kulturen gibt und es eine interessante Art den anderen kennenzulernen.

Schwierigkeiten: einzelne Jugendliche machen sich über bestimmte Begrüßungsrituale lustig. Das passiert meistens aus einer Unsicherheit heraus.

Lösungsvorschlag: Auch hier sollte der Spielleiter eingreifen und eine Erklärung zu dem entsprechenden Verhalten abgeben. Wieder mit der Frage, wie derjenige sich fühlen würde, wenn sich die anderen über ihn lustig machen würden. Das sind meist ganz hilfreiche Fragen.

Hat alles ohne Schwierigkeiten geklappt, sollte der Gruppenleiter die neue Gruppe loben und ihnen sagen, dass er sich auf eine tolle Zusammenarbeit freut. Positive Rückmeldungen wirken oft Wunder und motivieren die jungen Menschen.

Lasst die Spiele beginnen

Euer Wampelteam

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